Depression ist nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Regionen unserer hektischen, globalisierten Welt ein regelrechtes Volksleiden geworden. Unser moderner Lebensstil, der sich in erster Linie durch ein Übermaß an Stress und einen Mangel an Bewegung, Schlaf und gesunden Nahrungsmitteln auszeichnet, zehrt Körper und Geist schnell aus. Hinzu kommt, dass die digitale Welt mit ihren permanenten Updates, ihren Apps und dem (gefühlten) Zwang, ständig erreichbar sein zu müssen, regelmäßig an unserem Nervenkostüm nagt. Depression ist jedoch nicht nur ein Produkt von Umweltfaktoren. Die individuelle Chemie unseres Gehirns und die Balance zentraler Neurotransmitter wie Serotonin (verantwortlich für Gefühle des Wohlbefindens), Dopamin (zuständig für den sogenannten „Belohnungseffekt“) sowie zahlreiche andere Transmitter entscheiden darüber, wie wir unsere herausfordernde moderne Umwelt subjektiv wahrnehmen, verarbeiten und einordnen.

Die gängigste Methode, um die Neurotransmitter bei mittleren und schweren Depressionen wieder ins Gleichgewicht zu bringen, ist eine Kombination aus Psycho- oder Verhaltenstherapie und medikamentöser Behandlung. Bei schwerwiegenden Depressionen ist diese Behandlungsform zweifelsohne die beste Methode, die uns gegenwärtig zur Verfügung steht. Doch wie steht es um diejenigen unter uns, die unter milderen depressiven Verstimmungen leiden, die zwar unsere Lebensqualität zwar negativ beeinflussen, jedoch nicht schwerwiegend genug sind, um den nebenwirkungsreichen Einsatz von Psychopharmaka zu rechtfertigen? Die Liste der Nebenwirkungen ist nämlich in der Tat lang, und reicht von Gewichtszunahme über Schilddrüsenprobleme bis hin zu ernsthaften Leberschäden bei langfristiger Einnahme.

Was ist, wenn uns einfach nur der berühmte „Winterblues“ die kalten Monate erschwert? Was können wir tun, wenn wir uns lasch, müde und irritiert fühlen? Die Antwort könnte ein Wirkstoff sein, den viele Leute eher mit Rausch und Benommenheit verbinden als mit geistiger Klarheit und Vitalität: CBD, gewonnen aus der Hanfpflanze. Arm an Nebenwirkungen und unähnlich dem berühmten Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC), ist das enorme medizinische Potenzial dieser natürlichen Substanz mittlerweile in einer ganzen Anzahl von Studien und Fachpublikationen aufgezeigt worden. Während Cannabis in der Öffentlichkeit nach wie vor einen eher dubiosen Ruf hat, ist die Wirkung von CDB Öl auf die Nervenzellen gut belegt. CDB wirkt – gegen Angst, Depressionen und viele andere Probleme. Doch was genau können wir uns von CBD erhoffen? Wie durchschlagend sind die Effekte? In welchen Formen ist es erhältlich, und wie sollten wir es dosieren? Diesen Fragen möchten wir im Folgenden nachgehen.

 

Wie hilft CBD gegen Depressionen?

Die Vorzüge des Einsatzes von CBD gegen Depressionen sind in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der Wissenschaft gerückt. Da die Pharmaindustrie jedoch nur begrenzt Interesse an natürlichen Heilmitteln gegen Depressionen hat, steckt die Forschung zur exakten Wirkungsweise von CBD Öl gegen Depressionen noch in den Kinderschuhen. Fest steht, dass der Einsatz von CBD Hanföl bei Depressionen Linderung verschafft, indem der Hauptwirkstoff (CBD) auf das körpereigene sogenannte Endocannabinoid-Systemeinwirkt. Tatsächlich beeinflussen Cannabinoide einflussreiche Rezeptoren im Gehirn und im zentralen Nervensystem. CBD Tropfen sind gegen Angst und Depression deshalb so hilfreich, weil CBD über die körpereigenen Cannabinoid-Rezeptoren auf die Regulierung von Neurotransmittern wie Serotonin einwirkt. Dieser Botenstoff, der für Gefühle der Ruhe und des allgemeinen Wohlbefindens verantwortlich ist, ist bei Menschen mit depressiven Verstimmungen oftmals „Mangelware“ – er wird also entweder nicht in ausreichender Menge produziert, oder die entsprechenden Rezeptoren sind quasi „abgestumpft“. Wissenschaftler vermuten, dass CBD hier nachhaltig Linderung verspricht, indem es diese körpereigenen Prozesse wieder ins Gleichgewicht bringt. Anders als viele Antidepressiva, wie etwa selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Selective Serotonin Reuptake Inhibitor, kurz: SSRI), ist CBD eine nebenwirkungsarme, sanfte Alternative im Kampf gegen Depressionen. Nebenwirkungen wie etwa sexuelle Dysfunktionen, Abhängigkeit und Entzugserscheinungen beim Absetzen des Wirkstoffs oder auch psychische Nebenwirkungen, wie sie für SSRIs recht häufig sind, sind beim Einsatz von CBD kein Anlass zur Sorge. Wir empfehlen bei schwerwiegenden Depressionen jedoch grundsätzlich, das Gespräch mit einem Fachmediziner zu suchen, da es durchaus Fälle gibt, in denen die Behandlung mit pharmazeutischen Antidepressiva angebracht oder sogar zwingend notwendig ist. Auch hier kann CBD jedoch eine sinnvolle Ergänzung sein, um Depressionen langfristig in den Griff zu bekommen. Wichtig ist dabei, das ganzheitliche Wohlbefinden im Blick zu behalten. Öle auf Basis von CBD- Gras lassen sich hier wunderbar in ein umfassendes Therapiekonzept einbauen.

CBD Öl ist demnach eine sinnvolle Investition in das mentale Wohlbefinden. Es kann zudem auch präventiv eingesetzt werden, um das Nervensystem auszubalancieren und depressiven Episoden vorzubeugen.

 

CBD Öl gegen Depressionen: Dosierung

Für die Dosierung von CBD Öl gegen Depressionen gibt es keine allgemeingültigen Richtlinien. CBD wird häufig in Mengen ab 5mg, 10mg oder in höheren Dosen und, je nach Stimmungsbild, in unterschiedlichen Intervallen eingenommen. Manche Menschen nutzen CBD Öl lediglich gegen akuten Stress und Stimmungstiefs, während andere Nutzer von den Vorzügen einer langfristigen Einnahme schwärmen. Grundsätzlich empfiehlt sich ein behutsames Herantasten an die richtige Dosis, denn wie so oft im Leben ist weniger manchmal mehr. Es ist jedoch auch zu betonen, dass CBD Öl selbst in höheren Dosen in der Regel bemerkenswert nebenwirkungsarm und sicher ist. Anstatt eine einzelne Megadosis am Tag einzunehmen, ist es allgemein sicherer und auch effizienter, die tägliche Dosis CBD auf mindestens zwei Dosen zu verteilen. So kann das Cannabidiol den ganzen Tag über gleichmäßig auf das Gehirn, das Nervensystem und den gesamten Organismus einwirken und so seine volle Wirkung entfalten. Während Cannibinoide, also die Wirkstoffe aus der Hanfpflanze, generell sogenannte biphasischeEigenschaften haben und damit je nach Dosierung teils entgegengesetzte Effekte haben (so etwa das berühmt-berüchtigte THC), gilt CBD in seinem Wirkmechanismus als relativ stabil. Wichtig ist es hierbei insbesondere, auf Wechselwirkungen mit anderen Nahrungsergänzungen und auf unerwünschte Effekte im Zusammenspiel mit pharmazeutischen Medikamenten zu achten.

CBD ist also insgesamt äußerst risikoarm. Wie oben bereits erwähnt ist es jedoch sehr ratsam, mit konservativen Dosierungen zu beginnen und die Tagesdosis nur langsam und in kleinen Schritten zu steigern. Zu den Nebenwirkungen, von denen gelegentlich berichtet wird, gehören etwa trockener Mund, Durchfall, leichte Benommenheit, Schläfrigkeit und Übelkeit. Diese unerwünschten Begleiterscheinungen sind jedoch selten und sie treten zudem selten ein, wenn CBD nicht im Zusammenspiel mit anderen Medikamenten eingesetzt wird. CBD kann aber die Effekte anderer Wirkstoffe potenzieren und sollte daher mit Bedacht eingesetzt werden. Das Feedback des eigenen Körpers ist hier ein unschätzbarer Ratgeber und die individuelle Tagesdosis sollte stets im laufenden Prozess darauf abgestimmt werden.

 

Erfahrungen mit CBD gegen Depressionen

Konsumenten berichten bei der Einnahme von CBD gegen Depressionen von einer allgemeinen Steigerung des Wohlbefindens und der Lebensfreude. Auch erhöhte Resistenz gegen negative Stimmungen wie Angst, Stressempfinden und Nervosität werden regelmäßig bestätigt. Die Wirkungen von CBD treten jedoch nicht schlagartig, sondern eher langsam und stetig bei dauerhafter Einnahme ein. CBD Öl oder CBD Liquid (das mit einer E-Zigarette verdampft werden kann) sind demnach keine Wunderkur und erst recht keine ‚Schnellmaßnahme‘. Stattdessen ist CBD eher eine sanfte, aber beständige und sehr risikoarme Maßnahme, um Missmut und Verstimmungen nachhaltig und auf natürliche Weise entgegenzuwirken. Wie oben bereits erwähnt, schließen sich der Einsatz von CBD gegen Depression und schulmedizinische Medikation keineswegs aus, sondern ergänzen sich oftmals hervorragend! Wir empfehlen diesbezüglich jedoch die Rücksprache mit einem Facharzt, so dass Sie Ihre Behandlung optimal auf Ihre Bedürfnisse abstimmen können.