Cannabidiol – der heilende Bestandteil der Hanfpflanze wird immer öfter zur Behandlung unterschiedlicher Krankheiten eingesetzt. Mitunter wurde CBD auch an Glaukom Patienten getestet. Der folgende Artikel beinhaltet wichtige Informationen über die Augenkrankheit sowie die Behandlung mit dem Hanföl.

Was ist Glaukom?

Unter Glaukom wird eine Schädigung des Sehnervs verstanden. Sie ist auch unter dem Namen „Grüner Star“ bekannt. Eine solche Erkrankung tritt in den meisten Fällen auf, wenn sich Flüssigkeit im vorderen Bereich des Auges bildet. Diese vorhandene Flüssigkeit erhöht den Augendruck und schädigt zusätzlich über längeren Zeitraum hinweg den Sehnerv.

Im Allgemeinen kommt es bei dieser Krankheit zu einer Freisetzung der schädlichen Chemikalie namens Glutamat. Neuronen sterben ab, was wiederum zu einem Austritt von Peroxynitrit, einer reaktiven Stickstoffverbindung führt.

Der grüne Star kommt überwiegend in Familien vor, in denen bereits solche Krankheiten aufgetreten sind. Besonders gefährdet sind Menschen über 60 Jahre, jedoch kann der grüne Star auch in jüngeren Jahren auftreten. Besteht eine solche Krankheit über einen längeren Zeitraum hinweg, kann dies bis hin zur Erblindung führen.

Es ist jedoch schwierig, diese Krankheit zu erkennen, da die meisten Patienten in den frühen Stadien keine Symptome oder Schmerzen aufweisen. Wichtig ist es daher, in regelmäßigen Abständen einen Augenarzt aufzusuchen, damit dieser eine Diagnose stellen kann und den Patienten vor der schlimmsten Möglichkeit – nämlich einem permanenten Sehverlust – bewahren kann.

Welche Symptome weist der grüne Star auf und gibt es bestimmte Risikofaktoren?

Oftmals verschlechtert sich das Sehvermögen des Patienten, was sich besonders bei schlechten Lichtverhältnissen bemerkbar macht. Zum Teil leiden Betroffene unter sehr starken Schmerzen, die sich meist im Inneren des Auges befinden.

Zusätzlich kommt es auch zu einer Verschlechterung des peripheren Sehvermögens sowie anderen unangenehmen Symptomen wie Schwindel, Übelkeit oder Erbrechen.

Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Risikofaktoren, die eine Entwicklung dieser Krankheit begünstigen. Dazu zählen beispielsweise:

  • Hypothyreose
  • Diabetes
  • Höheres Alter
  • Verletzungen
  • Kurzsichtigkeit
  • Augenerkrankungen
  • Operationen an den Augen

Cannabidiol gegen Glaukom

Besonders CBD erweist sich in vielen Bereich als besonders hilfreich und ist bekannt für seine durchblutungsfördernde Wirkung. Diese positive Eigenschaft kann sich als sehr schmerzlindernd und förderlich bei Augenkrankheiten erweisen. Zusätzlich besitzt das Hanföl eine entzündungshemmende Wirkung, was wiederum für Patienten des grünen Stars eine enorme Erleichterung sein kann.

Eine regelmäßige Anwendung kann hierbei die Entzündung in den Augen verringern und Zeit für die Heilung verschaffen.

Da einige Patienten bei einer fortgeschrittenen Krankheit von unangenehmen Symptomen wie starken Schmerzen oder Übelkeit betroffen sind, scheint CBD oftmals die einzige Möglichkeit zu sein, gegen diese Probleme anzukämpfen.

Welche Vorteile bestehen bei einer Behandlung mit dem Hanföl?

Laut zahlreichen Studien wurde bekannt, dass eine regelmäßige Anwendung des Öls den Augeninnendruck bei grünem Star verringern kann. Darüber hinaus kann es dabei helfen, unangenehme Begleiterscheinungen zu reduzieren. Auch das Risiko, bleibende Schäden der Krankheit davonzutragen, wird vermindert.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass es möglich ist, den schädlichen Austritt von Peroxynitrit mithilfe des Hanföls zu verhindern.

Ein grüner Star hat in den meisten Fällen mit einer Fehlfunktion des Endocannabinoid-Systems zu tun. Da dieser wichtige Teil des Nervensystems zahlreiche Aufgaben und Körperfunktionen übernimmt, können bereits kleine Fehlfunktionen unangenehme Folgen haben.

Hier kommt das CBD zum Einsatz: Die beinhaltenden Cannabinoide docken an die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems an und können auf diese Weise unterschiedliche Reize verursachen. Im Fall eines grünen Stars kann beispielsweise der Augeninnendruck verringert werden.

Wie wird CBD gegen Glaukom angewendet?

Eine Anwendung kann für jeden Patienten eine enorme Erleichterung sein. Es reagiert jedoch ein jeder Mensch anderes auf das Öl, weshalb allgemeine Aussagen relativ schwer machbar sind. Darüber hinaus hängt es auch vom jeweiligen Produkt ab, welche Dosis verwendet werden muss.

Durchschnittlich ist jedoch für die meisten Menschen eine Dosis von 25 mg täglich ideal. Bestehen starke Symptome, kann die Dosis zudem über den Zeitraum einer Woche erhöht werden, bis sich diese bessern. Trotzdem sollte eine solche Einnahme stets überwacht werden, denn jeder Mensch reagiert anders.

CBD gegen Glaukom – das sagen die Studien

Zahlreiche Studien auf der ganzen Welt haben herausgefunden, dass das Hanföl als sinnvolle und natürliche Methode bei der Behandlung von grünem Star eingesetzt werden kann. So wurde beispielsweise aufgedeckt, dass die Symptome der Krankheit mithilfe der beinhaltenden Cannabinoid-Verbindungen gelindert werden können.

Eine weitere Studie im Jahr 1972 hat herausgefunden, dass das Hanföl nachweislich den IOD bis zu 35 Prozent senken kann. Es ist daher möglich, durch den alleinigen Verzehr des Produktes, die Krankheit wirksam zu behandeln.

Auch in Europa und den USA wurden verschiedenste Untersuchungen durchgeführt, die ebenfalls davon ausgehen, dass die Cannabinoid-Verbindungen den IOD auf effektive Weise senken können.

Immer mehr Ärzte empfehlen deren Patienten mittlerweile auf das wirksame CBD Öl umzusteigen. Besonders wichtig sei eine Behandlung des Öls im Spätstadium der Augenkrankheit.

Fazit

Nachweislich konnte festgestellt werden, dass eine regelmäßige Einnahme von CBD Patienten mit grünem Star eine Erleichterung verschaffen kann. Besonders im Spätstadium konnten bereits zahlreiche positive Ergebnisse erzielt werden.

Vor einer Behandlung sollte jedoch stets ein Experte in diesem Gebiet zurate gezogen werden.