Parkinson ist eine degenerative Erkrankung, was bedeutet, die geschädigten Hirnareale können nicht wiederhergestellt werden. In seinem Buch „How not to Die“ beschreibt der amerikanische Arzt Dr. Michael Greger mögliche Ursachen und Vorgänge im menschlichen Gehirn (Kapitel 14 ab Seite 209). Zuzuschreiben ist Morbus Parkinson seinen Berichten zufolge der mit Toxinen belasteten Umwelt sowie einer unzureichenden Ernährungsweise. Es ist noch nicht eindeutig belegt, doch die Wissenschaft geht davon aus, dass Pestizide DNA-Mutationen auslösen, die (Zitat) „die Anfälligkeit dafür verstärken oder die Art beeinflussen, in der sich bestimmte Eiweiße im Gehirn falten. Damit Eiweiße effizient wirken können, müssen sie die richtige Form haben.“

Was ist das für eine Krankheit, die

  • die Hände zittern lässt,
  • das Sprachvermögen hemmt,
  • automatische Bewegungen unmöglich macht,
  • ausgeführte Bewegungen verlangsamt,
  • die Muskulatur mit fortschreitendem Verlauf versteifen lässt
  • und das Gleichgewicht stört?

Werden Alpha-Synuclein-Eiweiße bei der Produktion in menschlichen Zellen falsch gefaltet oder mit der falschen Form versehen und sind daher vom Organismus nur schwer aufzuspalten, können sich diese missgebildeten Eiweiße anhäufen (akkumulieren) und Hirnnervenzellen zum Absterben bringen. Insgesamt wurden in einer groß angelegten In-Vitro-Studie 12 Pestizide untersucht und man fand heraus, dass acht davon in der Lage sind, (Zitat) „eine Anhäufung von Alpha-Synuclein-Eiweißen in menschlichen Nervenzellen zu verursachen.

Ebenfalls ursächlich bekannt ist der Mangel an einem wichtigen Botenstoff: Dopamin (im Volksmund auch bekannt als „Glückshormon“). Seine Aufgabe liegt in der Antriebssteigerung/Motivation. Praktisch stellt sich dieser Vorgang so dar, dass Dopamin einen Impuls von einer Zelle auf die nächste überträgt. Der sogenannte „synaptische Spalt“ wird neben der ersten Zelle mit Dopamin aufgefüllt, damit das Andocken/die Übertragung an die nächste Zelle gelingt. Eine solche Andockstelle bezeichnet die Medizin als „Rezeptor“.

Normalerweise wird Dopamin „recycelt“ bzw. wiederverwertet. Dazu wird es in kleinen Bläschen zwischengelagert, bis es erneut seine Aufgabe übernehmen und den Spalt von der ausgehenden Nervenzelle zur nächsten füllen kann und so den Impuls überträgt.

Der lebenswichtige übernimmt eine Vielzahl von Aufgaben, wie etwa die Steuerung nicht-willkürlicher Bewegungen (extrapyramidales System). Ein Mangel an daran kann zu Morbus Parkinson führen. Noch mehr Informationen über die Aufgaben von Dopamin können hiernachgelesen werden.

Ein Heilmittel gegen Parkinson gibt es nicht. Zur Abschwächung (nicht zur Heilung!) der Symptome werden derzeit drei Medikamentengruppen eingesetzt:

 

  • Levodopa (L-Dopa):Dieses wird im Gehirn zu Dopamin umgewandelt.
  • Dopaminagonisten: Zur Anregung der Bindungsstellen (Rezeptoren) für die Dopaminaufnahme.
  • MAO-B-Hemmer (Monoaminooxidase-B-Hemmer): Zur Blockierung des Abbaus von Dopamin im Gehirn.

 

Ein natürlicher Wirkstoff lässt derzeit die Hoffnung vieler betroffener Patienten aufkeimen. Mit Recht? Hierbei handelt es sich um Cannabidiol (CBD), welches in der Tat die Lebensqualität verbessern kann.

 

CBD Wirkung bei Parkinson

Morbus Parkinson ist nach neuestem wissenschaftlichem Stand auch heute nicht heilbar. Erkrankte müssen mit vielen Einschränkungen bei fortschreitendem Verlauf rechnen. Je früher Parkinson erkannt wird, umso günstiger zeigen sich die Behandlungsoptionen. Derzeit untersucht die Forschung drei Therapieansätze:

  • Gentherapie
  • Verwendung von Stammzellen
  • Transplantation von Fetalzellen

Zwar konnten gewisse Fortschritte registriert werden, bis zum endgültigen Durchbruch kann nach derzeitigem Stand jedoch nur Schadensbegrenzung betrieben werden.

CBD gegen Parkinson

Die Idee, CBD Tropfen bei Parkinson einzusetzen, ist verhältnismäßig neu. Wir möchten an dieser Stelle jedoch niemanden mit wissenschaftlichen Details langweilen. Genaueres verrät eine Studie. Diese versucht, das Funktionsprinzip von Cannabidiol im Hinblick auf die Behandlung von Morbus Parkinson zu entschlüsseln. Einigkeit herrscht hier noch nicht, da CBD als wahres Multitalent zahlreiche Wirkungsweisen besitzt. Die Wissenschaftler konnten in Tierversuchen und bei vielen erkrankten Patienten so manche Verbesserungen unter der Gabe von ausreichend konzentriertem und dosiertem CBD Öl feststellen.

Neuesten Erkenntnissen zufolge lindert der Wirkstoff Cannabidiol viele für Parkinson typische Symptome, wie etwa Bewegungseinschränkungen, Schlafstörungen und Psychosen. Der aus der Hanfpflanze gewonnene Extrakt besitzt einen überaus hohen Wirkungsgrad. Vollspektrum CBD, wie es beispielsweise das Unternehmen NordicOil herstellt, enthält eine ganze Reihe von Wirkstoffen (neben CBD). Auch eine kleine Menge – < 0,2 % – THC (Tetrahydrocannabinol), welches für seine Psychoaktivität bekannt ist, ist regulär in CBD Öl zu finden. In dieser überaus kleinen Dosierung verliert es allerdings seine berauschende Wirkung.

 

Als überaus effektiv hat sich die Verabreichung von CBD in ausreichenden Mengen (bis zu 300 mg täglich) erwiesen, wie Studien (2014und 2017) belegen.

 

Es konnte bewiesen werden, dass der Einsatz von Cannabinoiden in der Behandlung von Morbus Parkinson deshalb so effektiv ist, weil sie Quellen für Verletzungen und Schmerzen im Gehirn unterdrücken können. Ihre Wirkungsweise auf verschiedenen Ebenen liegt in der Verlangsamung der Erkrankung sowie in der Verbesserung der Symptomatik (Leinow & Birnbaum „CBD – A Patient’s Guide to Medicinal Cannabis“ ab Seite 148).

Dieselbe Informationsquelle berichtet, dass im Jahr 2014 eine besondere Fähigkeit von CBD entdeckt wurde: Die Wiedererlangung von Gedächtnisdefiziten, welche aufgrund von Eisenakkumulation im Gehirn verursacht wurden.

 

 

Es gibt eine Vielzahl von CBD Parkinson Studien. Ihre Nennung an dieser Stelle dient dazu, die Wirksamkeit und damit die Seriosität des auf natürliche Art wirkenden Cannabidiols zu belegen.

 

Die aktive Wirkungsweise von CBD bei einer Parkinson Erkrankung

Die Hauptbestandteile (Cannabinoide) der Hanfpflanze sind THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol). Letzteres kommt in äußerst konzentrierter Form darin vor, während das psychoaktive THC nur zu einem verschwindend geringen Anteil enthalten ist (zumindest beim Nutzhanf Cannabis sativa, welcher zur Herstellung von frei verkäuflichen Cannabis-Nahrungsergänzungsmitteln verwendet werden darf). Die gefürchtete psychoaktive (berauschende) Wirkung, die in den vergangenen Jahrzehnten viele Schlagzeilen verursachte, bleibt bei dieser kleinen Menge (< 0,2 %) aus. Vollkommen wirkungslosbleibt es dennoch nicht.

 

Das körpereigene Endocannabinoidsystem

Der menschliche Körper verfügt über ein eigenes Cannabinoidsystem. Aufgabe dieses sogenannten Endocannabinoidsystems (Endo= innen) ist die Regulierung/Erhaltung des inneren Gleichgewichts (Stimmung, Appetit, Körpertemperatur usw.). Das schafft es mithilfe von zwei Rezeptoren (CB1 und CB2). Genau hier dockt auch das von außen zugeführte Cannabidiol an; es unterstützt das Gehirn bei der Produktion von Dopamin, welches hilft, die leidvollen Symptome der Parkinson Erkrankung zu unterdrücken.

Als Teil des Immunsystems moduliert das Endocannabinoidsystem zahlreiche physiologische Funktionen, wie etwa Motorik, Stimmung, Schmerzempfinden, Kognition und Ernährungsverhalten. Eine einsetzende Parkinson Erkrankung hat massiven Einfluss auf all diese Abläufe. Zur Bewältigung von krankheitstypischen Symptomen – Schmerzen, Schlafstörungen, Bewegungsmangel etc. – sollte dieses Systemstets voll funktionsfähig sein. Die Gabe von CBD kann sich dahingehend positiv auswirken, dass die genannten Rezeptoren CB1 und CB2 optimiert werden mit der Folge der verbesserten Gesamtfunktionalität und damit auch der Lebensqualität.

 

Ebenfalls eine im Jahr 2017 veröffentlichte Studie belegt, dass CBD einen Rezeptor (GPR6) blockiert, der für Bewegungseinschränkungen verantwortlich ist. Wissenschaftlich nachgewiesen wurden ebenfalls positive Resultate im Hinblick auf die Lebensqualität betroffener Patienten.

 

CBD Öl bei Parkinson – Die Vorteile

Es gibt eine Reihe von Belegen und Hinweisen, was Cannabidiol im Organismus von Parkinson Patienten bewirkt:

 

Was kann Cannabidiol vorliegender Parkinson Erkrankung aktiv tun?
Verbesserung des Schlafes Eine Dosis von 75 mg bis 300 mg kann bei erkrankten Menschen in Bezug auf Schlafstörungen, welche häufig eine Begleiterscheinung von Morbus Parkinson ist, eine deutliche Verbesserung einleiten. Ein optimierter Schlafzyklus ist gleichzusetzen mit einer Steigerung der Lebensqualität.
Hemmung von Entzündungen Andauernde Entzündungen im betroffenen Gehirn führen zum Dopamin-Verlust, welcher möglichst geringgehalten werden sollte. Die Gabe von CBD kann die Dopaminbildung steigern, was die Forschung belegt. Das Ergebnis: Die Krankheit wird in ihrer Entwicklung gehemmt und schreitet langsamer voran; Lebensqualität und -erwartung erhöhen sich.
Psychotische Symptome mildern Oft gehen bei vorliegender Parkinson Erkrankung mit fortschreitender Krankheitsentwicklung psychotische Symptome einher mit möglichen Halluzinationen. Bereits eine geringe Menge CBD könnte in der Lage sein, deren Auftreten zu reduzieren.
Neuroprotektion Dieser Begriff beschreibt den Versuch, Nervenzellen/-fasern vor dem Absterben zu bewahren. In zahlreichen Versuchen hat sich CBD als starkes Neuroprotektivum und als ebensolches Antioxidans erwiesen (vermutlich kann oxidativer Stress ebenfalls Parkinson auslösen).

 

CBD in den Alltag integrieren

CBD Öl Dosierung bei Parkinson

Beispiel: CBD Öl in der 20% Konzentration

Eine ausschließlich mit den eingangs erwähnten Medikamenten (L-Dopa, Dopaminagonistenund MAO-B-Hemmer) in Schach gehaltene Parkinson Erkrankung wird trotz allem von steten Verschlechterungen des Gesundheitszustandes begleitet. Die Gabe dieser klassischen Arzneien bringt nur geringe Verbesserungen, verursacht aber möglicherweise zahlreiche Nebenwirkungen, wie etwa Schläfrigkeit, Wassereinlagerungen, Schwindel, Verstopfung, Übelkeit usw.

Die Integration von CBD in den Krankheitsalltag kann beispielsweise das Schmerzempfinden mindern. Eine weitere Möglichkeit ist die Anwendung cannabidiolhaltiger Cremes oder Lotionen, die – von außen auf die Haut aufgetragen – Körperteile und deren Nervengewebe entlasten können. Zitternde Hände können möglicherweise mit der Gabe von wenigen Tropfen CBD Öl beruhigt werden.

Schon im Jahr 1899 berichtete der aus England stammende Neurologe William R. Gowers von deutlichen Verbesserungen des Gesundheitszustandes von Parkinson-Patienten, die sich einer Cannabis-Behandlung unterzogen. Heute – 120 Jahre später – zeugen Betroffene von subjektiven Verbesserungen. Alle Studien laufen auf ein Ergebnis hinaus: Eine hochdosierte Tagesdosis von bis zu 300 mg CBD verschafft den Betroffenen mehr Wohlbefinden und Lebensqualität.

Praxis: CBD im Einsatz gegen die Parkinson Krankheit

Die erwähnten Studien geben bereits einen Hinweis auf passende CBD Dosierungen bei Parkinson (75 mg – 300 mg/Tag). Welche Menge nun genau richtig ist, muss für jeden Erkrankten genau festgestellt werden. Eine zu gering bemessene Dosis bleibt vollständig wirkungslos, während eine Überdosierung Nebenwirkungen – zwar ungefährlich, aber dennoch – mit sich bringt, obwohl dieser Naturstoff normalerweise nebenwirkungsfrei bleibt.

Grundsätzlich gilt:

Je kleiner die Störung, umso geringer die Dosis! Bis zu 300 mg täglich sollten bei der Parkinson Krankheit täglich verabreicht werden. Das sind 3 x täglich 100 mg, womit wir bei der sogenannten Standarddosissind. Weitere Begriffe sind Mikrodosisund Makrodosis. Letztere wird bei lebensbedrohlichen Gesundheitszuständen, wie etwa Krebs-, Leber- und Anfallsleiden eingesetzt.

NordicOil – unser Favorit unter den Herstellern – empfiehlt 15 %- oder 20 %-iges CBD Öl zur Behandlung von Morbus Parkinson.

  • CBD Öl 15 %: 3 x täglich 3 Tropfen = 45 mg CBD
  • CBD Öl 20 %: 3 x täglich 3 Tropfen = 60 mg CBD

Eine Verdoppelung der Dosis ist mit einer Verdoppelung der Wirkstoffmenge gleichzusetzen. Wer etwa auf 300 mg/Tag CBD kommen möchte, verabreicht beispielsweisedie fünffache Menge der 20 %-igen Konzentration.

Einfacher ist die Gabe sogenannter CBD Pasten, die es mit hohen Konzentrationen des Wirkstoffes versetzt sind, wie die folgende Tabelle preisgibt:

CBD Paste – Wirkstoffkonzentrationen zwischen 30 % und 50 %
CBD Paste 30 %

Menge/Dosis

0,125 ml 0,250 ml 0,500 ml 1 ml
37,5 mg CBD 75 mg CBD 150 mg CBD 300 mg CBD
CBD Paste 40 %

Menge/Dosis

0,125 ml 0,250 ml 0,500 ml 1 ml
50 mg CBD 100 mg CBD 200 mg CBD 400 mg CBD
CBD Paste 50 %

Menge/Dosis

0,125 ml 0,250 ml 0,500 ml 1 ml
62,5 mg CBD 125 mg CBD 250 mg CBD 500 mg CBD

Bereits eine Drehung des Pastenapplikators um 360ogibt 0,2 ml Paste frei. Das entspricht bei der 30/40/50 %-igen Konzentration 12/16/20 Tropfen des 15 %-igen CBD Öls. Die Behandlung einer fortgeschrittenen Parkinson Erkrankung lässt sich durch die Gabe von CBD Paste erleichtern.

Die richtige Dosis sollte mit einem für das CBD-Thema offenen Arzt besprochen und unter seiner Anleitung gegeben werden. Die Paste und/oder Öl werden dem Patienten unter die Zunge gegeben, wo sie einige Minuten verbleibt, damit die Mundschleimhaut die Wirkstoffe des vollen CBD-Spektrums aufnehmen kann. Danach darf geschluckt werden. Die zusätzliche Gabe von geringen Mengen Nahrungsfetten (ein Stückchen Käse, ein paar Nüsse oder einige Schlucke fetthaltige Milch) optimiert die Aufnahme im Organismus um ein Mehrfaches.

Wie lange eine einzelne Dosis in ihrer Wirkung anhält, kann nicht vereinheitlicht werden und hängt vom jeweiligen Stoffwechsel eines Patienten ab. Da bleibt nur der persönliche Erfahrungstest.

 

Abschließende Worte

Morbus Parkinson – benannt nach dem englischen Arzt James Parkinson, der sie erstmals 1817 als Schüttellähmungbeschrieb – ist eine Erkrankung ohne Chance auf Heilung. Ihr Fortschreiten kann jedoch mithilfe von CBD hinausgezögert werden. Die gängige Therapie bekämpft ausschließlich die Symptomatik, ohne echte gesundheitliche Verbesserungen für die Patienten zu erreichen. Die Praxis hat gezeigt, dass Betroffene möglicherweise sogar unter den Nebenwirkungen leiden (z. B. Übelkeit). Cannabidiol wirkt unterstützend im Kampf gegen die Parkinsonerkrankung und zeigt auch „Flagge“, wenn es um Nebenwirkungen durch Medikamente geht.

Die Forschungen sind noch lange nicht abgeschlossen, ja – stecken teilweise sogar noch im Tierversuchsstadium. Jedoch konnten schon etliche gesundheitliche Verbesserungen für die Patienten erreicht werden, was in jedem Fall eine Verbesserung der Lebensqualität beinhaltet – mit allen Chancen und Möglichkeiten, die das Dasein bietet. Lebensfreude eingeschlossen!